Energieerzeugung in Europa

Um die politischen Ziele der EU im Bereich der erneuerbaren Energien zu erreichen und den Energiewandel zu beschleunigen, haben sich die meisten Länder für Förderprogramme entschieden.

In Kontinentaleuropa haben mehrere Länder CfD- (Contract-for-Difference) oder FiT- (Feed-in-Tariff) Systeme eingerichtet, finanziert durch eine spezielle Steuer, die dem Endverbraucher des Stroms in Rechnung gestellt wird. Diese Systeme bieten über einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren einen über dem Markt liegenden und stabilen Tarif für produzierten Strom und somit eine langfristige Sicherung für Investoren. Ein Beispiel ist die Einführung von Zertifikaten, sog. Elcerts, in Schweden und Norwegen, die dazu dienen, zusätzliche Einnahmen für Projekte zu generieren.

Im Laufe der Zeit werden die Subventionssysteme in Europa schrittweise auf Auktionssysteme umgestellt. Auktionssysteme führen zu niedrigeren garantierten Tarifen und zur Auswahl der wirtschaftlichsten Projekte und Technologien. Dadurch werden die Gesamtkosten gesenkt, was wiederum Privat- und Firmenkunden zugutekommt, die den Strom verwenden – ein gewünschtes und gesellschaftlich notwendiges Ergebnis. Prime Capital ist der Ansicht, dass dieser Trend auch das regulatorische Risiko für Investoren reduziert und die Marktteilnehmer dazu zwingt, nicht zu hohen Tarifen, sondern zu marktüblichen Konditionen miteinander zu kontrahieren. Dies führt zu deutlich reduzierten Investitionskosten für Projekte, wenn man beispielsweise deutsche Onshore-Windenergie mit skandinavischen Projekten vergleicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Projekte im Bereich erneuerbare Energien Investoren in verschiedenen Ländern in Europa Chancen in den Bereichen On- und Offshore-Windenergie, Wasserkraft und Solarenergie bieten und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit offeriert wird, am Übergang zu „grüner Energie“ teilzunehmen.

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